Tsa marcusweber

Marcus Krone

1989 in Leipzig geboren. Marcus Krone sammelte erste Bühnenerfahrungen in diversen Schultheatergruppen, in denen er vor allem Theater für Kinder spielte. Nach dem Abitur hospitierte er mehrmals am Deutschen Theater Berlin (u.a. bei Dimiter Gotscheff und Stephan Kimmig) und spielte an der Berliner Off-Bühne „Theater im Kino“ (tik).

Im Februar 2015 schloss er sein Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste in Bochum ab. Im Rahmen seines Studiums war er u.a. als Hippolytos in „Phaidras Liebe" (Regie: Tim Hebborn), in dem Tanztheaterstück „Jamais vu" (Regie: Roderik Vanderstraeten), sowie seinem selbst erarbeiteten Abschlussstück „Ich glaub' das geht nicht mehr vorbei" zu sehen. Mit der Inszenierung „Romeo & Julia" (Regie: Brian Michaels) gastierte er am Al-Kasaba Theatre in Ramallah, Palästina.

In der Spielzeit 2013/14 war Marcus Krone am Schauspielhaus Bochum für das Stück „DNA" (Regie: Katja Lauken) als Gast engagiert, wie auch in der Spielzeit 2014/15 am Bochumer Rottstr. 5-Theater für die Inszenierung „Ein Traumspiel" (Regie: Laura Junghanns) und am Theater der Stadt Aalen in den Produktionen „Schiller im Park" (Regie: Petra Jenni) und „Der Parasit" (Regie: Robert Teufel).

Filmerfahrungen sammelte er bei diversen Kurzfilmen unter der Regie von Filmstudenten der FH Dortmund und Hochschule Ansbach. Außerdem leitet er seit 2008 eine Laienspielgruppe für Erwachsene (Regie u.a. bei „Bunbury“ und „Die Physiker“).

Seit der Spielzeit 2015/16 ist er festes Ensemblemitglied am Theater der Stadt Aalen und Leiter des Club II (Spielalter 13-16 Jahre). Zu sehen war er bisher u.a. in „Himmel und Hände“ (Regie: Winfried Tobias; Ausgezeichnet bei den Mülheimer Kinderstücken 2016 mit den Preisen der Jury sowie der Jugendjury und eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2017), „Open Werther“ (Regie: Jonathan Giele) und „Mirandolina“ (Regie: Karin Eppler).

Der Parasit

von Friedrich Schiller

Freilichttheater...

Der „Parasit“ Selicour ist ein Büro-Karrierist der unangenehmen Sorte. Er hat sich ins Vertrauen des neuen Ministers Narbonne geschli- chen, buckelt, scharwenzelt, redet nach oben hin schön und tritt nach unten, wo es nicht drauf ankommt – kann nichts und leistet wenig. Der Mann hat weder Talent noch Tugend, verbirgt dies aber mit Ge- schick, und macht sich überdies unentbehrlich. Nun will er mit fremden Versen auch noch die Tochter des Ministers für sich gewinnen. Die Gegner Selicours sinnen auf Rache, aber ist der überhaupt noch zu stoppen? 
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Schiller im Park

Dramatischer Spaziergang...

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, schrieb Friedrich Schiller in seiner berühmten Abhandlung „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Im kreativen Spiel, sprich in der Kunst, erlangt der Mensch die höchste Freiheit. Die Themen Freiheit und Unterwerfung durchziehen Schillers gesamtes Werk wie einen roten Faden. Im wunderschönen Park von Schloss Fachsenfeld nehmen wir Sie in diesem Frühling mit auf einen spielerischen Streifzug durch Schillers Dramatik und Lyrik.



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Die Mich Jagen

von Eva Rottmann

Für Menschen ab 14 Jahren...

Wie wäre es, in einer Welt zu leben, die kein Oben und kein Unten mehr kennt? Eva Rottmanns Stück beschreibt den schleichenden Orientierungsverlust im scheinbar geordneten Gefüge einer kleinen Stadt. Charlotte ist neu hier und zieht durch die Straßen, der alte Adam, der jeden Cent dreimal umdrehen muss, hockt am Fenster, Eigenbrötler Yannik behält auf dem Schulhof Charlotte immer im Blick. In einer Nacht treffen sie alle in der Villa von Yanniks Eltern aufeinander und Liebesgeschichte und Krimihandlung verbinden sich zu einer dramatischen Auseinandersetzung über Sein und Haben.

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An der Arche um Acht

von Ulrich Hub

Familienstück für Menschen ab 6 Jahren...

Riechen Pinguine nur ein wenig nach Fisch oder stinken sie? Darf man Schmetterlinge abmurksen? Gibt es Gott? Das sind Fragen, über die sich drei Pinguine streiten und zerstreiten im Ewigen Eis. Als eine Taube die Einladung auf Noahs Arche für nur zwei von ihnen bringt, ist trotzdem klar: auch der Dritte muss mit! Das sorgt natürlich für weitere Verwicklungen und noch einige komische Situationen. „An der Arche um acht“ ist ein moderner Klassiker des Kindertheaters, der mit Leichtigkeit, Witz und viel Musik große Themen wie unser Miteinander und die Suche nach Gott verhandelt.

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Himmel und Hände

von Carsten Brandau

Uraufführung für Menschen ab 4 Jahren...

Die Freunde A und O sind ganz verschieden: Während das A fest auf zwei Beinen steht und den Kopf in den Himmel streckt, schwingt das O rund wie ein Loch und will lieber im Sand buddeln. Trotzdem entdecken sie gemeinsam die Welt, besuchen zusammen den Kindergarten – welche Konsequenz ihre Unterschiedlichkeit hat, wird erst klar, als der erste Schultag naht. Trennen sich jetzt ihre Wege?

HIMMEL UND HÄNDE ist eine Geschichte der Gegensätze. Sie handelt von Anfang und Abschied, vom Denken und Machen, von der Gemeinschaft und der Einsamkeit, von einem ICH, das sich in der Unterscheidung vom DU erkennt und gleichzeitig in der Begegnung mit dem Anderen wächst.
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Open Werther

von Thilo Reffert nach J.W. von Goethe

Uraufführung ...

Werther ist ein allzeit bekannter Protagonist der Literaturgeschichte, der sich jung und ungestüm an seine unmögliche Liebe zu Lotte verliert. Aber wer ist eigentlich Lotte? Sie ist mit Albert zusammen und trotz ihrer offensichtlichen Zuneigung zu Werther nicht von dieser Beziehung abzubringen. Werther, der sich so exzessiv mit sich selbst und seiner
Liebe beschäftigt, findet in der heutigen Welt nicht nur bei Facebook zahlreiche Wiedergänger. Für Aalen hat deshalb der Berliner Thilo Reffert einen frischen Blick durch Lottes Brille auf das Original geworfen. So öffnen sich ganz neue Perspektiven auf die fast 250 Jahre alte Geschichte, die Produktion von Texten und Gefühlen, sogar den Ausgang der Geschichte und die Frage: Wo hat „Seelenverwandtschaft“ heute ihren Platz?

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Mirandolina

von Carlo Goldoni

Sommertheater...

Irrungen und Wirrungen in einem Florentiner Gasthof: Die intelligente und verführerische Wirtin Mirandolina muss den Laden alleine schmeißen. Und so spielt sie mit ihren Reizen, um möglichst viele Gäste – meist adlige Männer – anzulocken und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ihre Masche hat Erfolg. Der Marchese di Forlipopoli und der Graf d‘Albafiorita kämpfen mit allen Mitteln um ihre Gunst. Wenig beeindruckt von den Schmeicheleien, lässt Mirandolina die beiden Verehrer abblitzen. Allein der Cavaliere Ripafratta schafft es, die selbstsichere Wirtin aus der Reserve zu locken. Die Verlockungen des schönen Geschlechts haben bei ihm keine Wirkung, da seiner Ansicht nach alle Frauen nur Schauspielerinnen sind. Das Spiel um Liebe, gesellschaftliche Anerkennung und Geld nimmt seinen Lauf und endet mit einer Überraschung!

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Samstag in Europa - Gefährliche Begegnungen

von Sedef Ecer und Dagrun Hintze

Uraufführung | Mit dem Bürgerchor „Wir sind die nebelfreie Stadt" von Dagrun Hintze...

Der Soziologe Heinz Bude prägte jüngst den Begriff der „gefährlichen Begegnung", die aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen, die wir erleben, inzwischen alltäglich geworden sei. Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur treffen aufeinander und können nicht mehr auf einen gemeinsamen Code zurückgreifen, der auf den ersten Blick verlässliche Informationen über „den Anderen" liefert. Unsicherheit entsteht, vielleicht auch ein Gefühl von Bedrohung. Dabei kann Nicht-Wissen enorm produktiv sein. Weil es Neugierde und Entdeckerlust zu entfachen vermag und die Lust auf Überraschungen. Laut Bude gibt es keinen besseren Ort als das Theater, um unter Partizipation der Zuschauer neue kreative Räume zur Lösung anstehender Zukunftsfragen zu entwickeln. Deshalb möchte das Theater der Stadt Aalen sein 25-jähriges Bestehen feiern, indem es „gefährliche Begegnungen" initiiert. „Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft“ lautet das Motto der Jubiläumsspielzeit und will Mut machen, den Blick nicht auf die eigene Peer Group zu beschränken, sondern neue Plattformen für einen gesamtgesellschaftlichen Dialog zu schaffen.

Die erste „gefährliche Begegnung" der Jubiläumsspielzeit ist das Aufeinandertreffen zweier Autorinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Sedef Ecer und Dagrun Hintze. Gemeinsam haben sie das Episodenstück „Samstag in Europa" entwickelt. Schauplatz ist ein Bahnhofscafé – am selben Abend, in vier europäischen Metropolen.

Paris. Budapest. Hamburg. Istanbul. Die Menschen, die sich hier am Samstagabend begegnen, verbindet nur eins: Sie befinden sich in Europa. Und jeder von ihnen möchte auf seine Weise nach den Sternen greifen, aber das erweist sich als recht kompliziert – für den in Ungarn einst verbotenen Künstler und den ängstlichen Lieferanten in Paris, für das geflüchtete syrische Ehepaar in Hamburg und die Angehörige eines Attentatopfers in Istanbul, für die ungewollt Schwangere und den liberalen Imam. Nur wenig hat der geschiedene Apfel-Bauer Michael mit der alleinerziehenden Julia, die sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, gemein. Und zwischen der politisch aktiven Galeristin Rona und dem radikalisierten Barbesitzer kommt es sowieso sofort zum Konflikt. Ungeahnte Kräfte sorgen dafür, dass die Figuren all diesen „gefährlichen Begegnungen" nicht ausweichen können, sondern ihre Vorurteile überprüfen und ihren Horizont erweitern müssen, auch wenn es wehtut.

Für den Chor, der die Großstadtepisoden rahmt und kommentiert, hat Dagrun Hintze in Aalen recherchiert und zahlreiche Interviews geführt. Unter dem Titel „Wir sind die nebelfreie Stadt“ versammelt sie die kollektiven Erinnerungen Aalens und die Erfahrungen mit „dem Fremden" durch die Geschichte. Die vielstimmige Collage aus O-Tönen, Sachtexten, Gedichten und Schlagern versucht, eine heutige Identität der Stadt zu formulieren, und wird von einem eigens für die Aufführung zusammengestellten Bürgerchor aus Aalenerinnen und Aalenern performt.

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NATHAN DER WEISE

von GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

Es grenzt an ein Wunder: Ausgerechnet ein Tempelherr hat die jüdische Recha aus dem Feuer gerettet. Als der Jude Nathan von einer Geschäftsreise nach Jerusalem zurückkehrt, findet er sein Haus abgebrannt und die Tochter auf seltsame Weise gerettet. Die Stadt ist muslimisch beherrscht, doch die Christen lauern vor ihren Toren und drinnen begegnet Sultan Saladin den Tempelherren mit großer Härte. Nur dieser junge Mann wurde begnadigt – und kurz darauf zum Retter von Recha. Nathans Freund Al Hafi ist zum Schatzmeister des Sultans ‚abgestiegen‘. Saladin benötigt dringend Geld von Nathan, um seinen Krieg gegen die angreifenden Kreuzritter zu finanzieren. Der Tempelherr wehrt sich gegen seine beginnende Liebe zu Recha. Daja, christliche Gesellschafterin, verrät dem Tempelherrn, dass Recha in Wahrheit ein christliches Waisenkind war. Dass sich Nathan ihrer einst annahm, könnte ihn jetzt nach geltendem Recht auf den Scheiterhaufen bringen.
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Molière!

Eine Komödie | Sommertheater | Eine Stückentwicklung des Theaters der Stadt Aalen...

Sein Leben bietet genügend Stoff für eine hemmungslose Liebeserklärung an das Theater: Molière. Mit einer Wandertruppe und Pferdekarren in der Provinz unterwegs, buhlt der junge Molière mit Possen und Zoten um die Publikumsgunst. Er wird vom Bruder Ludwigs XIV. entdeckt und an den Hof des „Sonnenkönigs“ geholt. Dort baut er die Werke mit Hilfe seiner Lebensgefährtin Madeleine Béjart aus und feiert rauschende Erfolge. Mit der Zeit werden seine Stücke immer bissiger. Er nimmt alles, was ihm in den Sinn kommt, aufs Korn. Der Dichter stirbt 51-jährig während einer Aufführung seiner Komödie „Der eingebildete Kranke“, in der er selbst die Titelrolle spielt. Für unser Sommertheater im Schloss Wasseralfingen verknüpfen wir diese Vita mit Ausschnitten aus seinen Werken.
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König der Kinder: Macius!

von KATRIN LANGE/ JANUSZ KORCZAK

Für Menschen ab 6 Jahren | Nach Motiven des Romans „König Macius I.“ von Janusz Korczak...

Der kleine Macius wird nach dem Tod seines König-Vaters selber König und – von seinem Oberminister schlecht beraten – in einen Krieg hineingezogen. Voller Naivität (und Abenteuerlust) will er aufs Schlachtfeld und wird im gegnerischen Königreich eingekerkert. Seine Mitgefangenen verhelfen ihm, weil seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie anrührt, zur Flucht. Wieder daheim setzt Macius mit Hilfe seiner Kinderfreunde (und des Kinderpublikums!) die erwachsenen Minister ab und schafft Frieden.

„Kinder an die Macht!“ könnte der Wahlspruch von MACIUS sein, der mit Hilfe seiner Freunde für Frieden sorgen will. Das Theater erzählt die abenteuerliche Entwicklungsgeschichte des jungen Königs als großen Bilderbogen mit choreographischen Elementen, viel Musik und einem spielfreudigen Ensemble.

Der große Stoff wird so auch für junges Publikum greifbar, gleichzeitig ist die Frage, was wir uns vom Leben wünschen und in welcher Welt wir leben wollen, sicher auch für ältere Kinder und Heranwachsende von Interesse.

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Cyber Cyrano

von István Tasnádi

Wer bin ich? Und weißt du, wer du bist? Susi ist in ihrer Klasse eher eine Außenseiterin, aber im Netz kennt sie sich aus. Dort hat sie auch ihren Freund Victor. Der Diplomatensohn, sportlich und sensibel, verdreht Susis Mitschülerin Heni den Kopf. Und er hat eine attraktiveSchwester, Moira, in die sich Matti verliebt, dem wiederum Susi gerne näher kommen würde... Es wird gechattet und gepostet und während sich die Online-Beziehungen im Netz vertiefen, sortieren sich die Verhältnisse im realen Leben neu. Dabei wird die Frage, wer wann wem „wirklich“ begegnet, zu einem Krimi über die Suche nach Identität und über Sein und Schein im Internet.
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Was ihr wollt

von William Shakespeare

Freilichttheater...

Durch ein Schiffsunglück wird Viola an die Küste Illyriens gespült. Als Mann verkleidet tritt sie in den Dienst des Herzogs Orsino und erhält Zutritt zu dieser einst schimmernden und sich nach Vergnügungen verzehrenden Welt. Die Bewohner Illyriens eint der ungestillte Durst nach dem großen Gefühl, der wahren Liebe. Hier ist man schneller unsterblich verliebt, als einem lieb ist. So kämpft der Herzog erfolglos um das Herz der reizenden Gräfin Olivia, die jedoch mit dem Liebesboten des Herzogs liebäugelt, der niemand anderes ist als Viola. Im Paralleluniversum Illyriens hängen die Protagonist*innen ihren unerfüllten Träumen nach und sind in einer Schleife aus ungestillten Sehnsüchten gefangen. Mit dem Eintritt Violas beginnt sich das über die Zeit zum Stillstand gekommene Karussell erneut zu drehen. In dem Rausch der Gefühle gerät die bisherige Ordnung ins Wanken und die Identitäten beginnen zu verschwimmen. Wer liebt jetzt wen? Und ist dieses Glück real?
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Jedem seine Insel

Kathrin, Robert, Moritz und Björn haben einander gefunden und sie wollen mehr. Mehr als ihnen ihr bisheriges Leben geben konnte. Als Björn ein Haus mit großem Grundstück erbt und es prompt zum Gemeineigentum erklärt, sehen sie darin die Chance neu anzufangen. Ihr altes Leben abstreifend und getrieben von einer undefinierbaren Sehnsucht soll dieses Stück Land zum Ort ihrer Visionen und Wünsche werden. Ausstieg als Utopie – Hirngespinst, zerstörerisch oder tatsächlich realisierbare Wunschvorstellung?
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